2026 – Katastrophenschutz wieder im Fokus

In der vergangenen Amtsperiode von Bürgermeister Wolfgang Schredl wurden für das Thema Katastrophenschutz bereits finanzielle und personelle Ressourcen freigemacht. Dieses bedeutsame Thema (vor allem Blackout-Vorsorge) zur Erhöhung der Sicherheit für unsere Bürgerinnen und Bürger soll auch weiterhin im Fokus bleiben. Für 2026 sind erneut Maßnahmen geplant, wobei das Hauptaugenmerk auf Übungen und der Einbindung der Bevölkerung liegen soll. Die Eigenvorsorge ist im Ernstfall nämlich die beste und wichtigste Vorsorge.

Team Katastrophenschutz

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Gemeindedienststellen, Bildungseinrichtungen, politische Funktionäre, Rotes Kreuz, Hilfswerk, Gesundheitswesen, Nahversorger, Vereine, Behörden, Polizei, Rettung, Zivilbevölkerung und unsere Feuerwehr müssen im Katastrophenfall bestmöglich zusammenarbeiten. Darauf müssen wir uns alle vorbereiten.
Die Bevölkerung ist ein besonders wichtiger Teil des Katastrophenschutzes und kann viel beitragen:

  • Prävention & Eigenvorsorge
    • Einhaltung von Brandschutz- und Sicherheitsregeln
    • Vorsorge für Notfälle (z. B. Notvorrat, Taschenlampe, Radio)
    • Absicherung von Gebäuden (z. B. Hochwasserschutz)
  • Richtiges Verhalten im Ernstfall, befolgen von:
    • Anweisungen der Einsatzkräfte
    • Warnungen (Sirenen, AT-Alert, Radio)
    • Keine Behinderung von Einsatzstellen
    • Keine unkoordinierten „Hilfeaktionen“
  • • Engagement & Unterstützung
    • Mitarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr und anderen Einsatzorganisationen
    • Teilnahme an Infoveranstaltungen
  • Unterstützung durch:
    • Spenden, Mitgliedschaft
    • Mithilfe bei Aufräumarbeiten nach Absprache

Unsere Vorhaben

  • Weitere Gesprächsrunden mit allen Beteiligten und Experten
  • Einbindung der Vereine
  • Laufende Anpassung und Verbesserung in den Bereichen Kommunikation, Infrastruktur, Katastrophenschutzplan
  • Info-Veranstaltungen für die Bevölkerung
  • Folgemaßnahmen aus Energieraumplanung und Gefahrenzonenplan
  • Planung und Durchführung von Übungen

Liebe Breitenfurterinnen, liebe Breitenfurter, nach der aktuellen Einschätzung der Experten ist das Risiko eines großflächigen Blackouts gering, kann aber nicht völlig ausgeschlossen werden. Obwohl unsere Versorgungssicherheit sehr hoch ist, gibt es zahlreiche Herausforderungen (Umbau des Energiesystems, Abbau grundlastfähiger Kraftwerke, Cyberrisiken, Netzkomplexität), die wir laufend bewältigen müssen. Die Bereitschaft zur persönlichen Blackout-Vorsorge (Vorräte, Notfallausrüstung) sollte weiter gefördert werden – die Marktgemeinde Breitenfurt möchte ihre Bürgerinnen und Bürger bestmöglich dabei unterstützen.

Ihre Doris Polgar
Vizebürgermeisterin