Schluss mit Blockieren! Wien muss operieren

Die Volkspartei Niederösterreich macht in der aktuellen Debatte um die Behandlung niederösterreichischer Patientinnen und Patienten in Wiener Spitälern auf sich aufmerksam und wir, das Team der VP Breitenfurt, unterstützen diese Vorgehensweise.

Mit einer landesweiten Kampagne inklusive Unterschriftenaktion wollen wir uns entschieden für einen gerechten Zugang zur Gesundheitsversorgung einsetzen. 

Seit Monaten berichten immer mehr Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher davon, in Wiener Spitälern abgewiesen oder vertröstet zu werden – allein aufgrund ihres Wohnsitzes. Für die Volkspartei Niederösterreich ist klar: Diese Entwicklung ist nicht hinnehmbar. „Unsere Landsleute haben es satt, als Patienten zweiter Klasse behandelt zu werden. Aus diesem Grund erhöhen wir mit dem heutigen Tag die Schlagzahl und starten als die Niederösterreich-Partei die Kampagne ‚Schluss mit Blockieren. Wien muss operieren!‘“, betont VPNÖ-Landesgeschäftsführer LAbg. Matthias Zauner. 

Niederösterreich verzichtet jährlich auf rund 500 Millionen Euro, um die medizinische Versorgung seiner Landsleute sicherzustellen. Diese Zahl steht für eine klare Verpflichtung – keine freiwillige Kulanz. Erst 2023 wurde die bestehende Gastpatienten-Regelung im Rahmen des Finanzausgleichs erneut bestätigt und unterzeichnet. Gleichzeitig pendeln täglich über 200.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher nach Wien und leisten einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Stärke der Bundeshauptstadt.

Mit der Kampagne „Schluss mit Blockieren. Wien muss operieren!“ will die VPNÖ einen Schulterschluss mit allen Betroffenen schaffen. Eine aktuelle OGM-Kurier-Umfrage zeigt zudem: 65 Prozent der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher halten rechtliche Schritte eines abgewiesenen Gastpatienten für den richtigen Weg. 

Die Volkspartei Niederösterreich fordert von der Stadt Wien ernsthafte und konstruktive Lösungsvorschläge statt Verzögerungstaktik. Sollte es zu keiner Klärung am Verhandlungstisch kommen, müssen Gerichte entscheiden. Ziel bleibt eine faire und verlässliche Gesundheitsversorgung für alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher – unabhängig vom Wohnsitz. 

Wer einzahlt, muss auch versorgt werden 

Seit Monaten weigert sich Wien Gastpatientinnen und Gastpatienten aus Niederösterreich zu behandeln. Ein Krebskranker wurde nach jahrelanger Behandlung im AKH auf einmal weggeschickt, nur weil er Niederösterreicher ist. Eine Pensionistin, die ihr Leben lang in Wien gearbeitet hat, wurde in einem Wiener Spital herzlos abgewiesen, nur weil sie in Niederösterreich lebt. Ausländische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger hingegen, mit Wiener Meldezettel, werden in Wien behandelt, auch wenn sie noch nie eingezahlt haben. 

Mehr als 200.000 Menschen aus NÖ arbeiten in Wien - das ist knapp ein Viertel der Beschäftigten in der Bundeshauptstadt. Sie halten Wien am Laufen und bringen Tag für Tag Wertschöpfung. Wien erhält für die Beschäftigten aus Niederösterreich rund 230 Millionen Euro an Kommunalsteuer jährlich. Niederösterreich zahlt 500 Millionen Euro jährlich für die Behandlung von niederösterreichischen Patientinnen und Patienten. Dafür muss es auch weiterhin die entsprechenden Leistungen aus dem Gesundheitssystem geben. 

Gesundheit darf nicht vom Meldezettel abhängen 

Wenn es auch Ihnen wichtig ist, dass wir Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher weiterhin vollumfassenden Zugang zum Gesundheitssystem haben, dann unterstützen Sie uns bitte mit Ihrer Unterschrift – DANKE! 

Jetzt hier unterschreiben: www.gastpatienten.at

Sammeln Sie Unterschriften. Hier finden Sie die Liste zum Ausdrucken!