Das sogenannte „Spiel der freien Kräfte" ist das Urprinzip demokratischer Prozesse und ermöglicht konstruktive Gemeindearbeit ohne ideologische Scheuklappen. Die besten Ideen können umgesetzt werden - entschieden wird, was die Mehrheit im Gemeinderat bestimmt. Opposition gibt es keine, alle 29 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte übernehmen gemeinsam Verantwortung, agieren auf Augenhöhe und können sich für ihre Ideen und Projekte eine Mehrheit im Gemeinderat suchen. Das Kräfteverhältnis gibt das Wahlergebnis vor. Für die zu vergebenden Funktionen und Ämter, also Bürgermeister, Vizebürgermeister, geschäftsführende Gemeinderäte konnten alle Parteien Vorschläge einbringen, die Mehrheit im Gemeinderat hat entschieden.
„Breitenfurt geht neue Wege“, bekräftigt der mit einer Mehrheit von 15 Stimmen (13 für Larissa Putz, 1 ungültige Stimme) gewählte Bürgermeister Wolfgang Schredl und sieht durchaus eine große Chance für Breitenfurt. Gemeinsam können wir vieles schaffen, den Blick immer auf das Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger gerichtet. Ein Anfang und eine erste vertrauensbildende Maßnahme sollte ein wenig mehr Achtsamkeit in der zukünftigen Kommunikation sein. „Das Vertrauen, welches für die Bildung von etwaigen Koalitionen gefehlt hat, kann womöglich in den nächsten Monaten und Jahren aufgebaut werden, daran werden wir mit aller Kraft arbeiten“ ergänzt Dr. Doris Polgar, die als einzig nominierte Kandidatin mit einer Mehrheit von 11 Stimmen (3 für Alexandra Gerstenbauer, 2 für Larissa Putz, 2 für Andrea Mazanek, 11 ungültige Stimmen) zur Vizebürgermeisterin gewählt wurde.
In der neuen Legislaturperiode wird es, so wie in den vergangenen 5 Jahren, 7 geschäftsführende Gemeinderätinnen und Gemeinderäte geben – Doris Polgar, Maximilian Langer, Andrea Mazanek (ÖVP), Larissa Putz, Christian Makas (ZB), Lena Rettinger (Grüne) und Alexandra Gerstenbauer (SPÖ).